Persönliches...


Pee, die zarte Wilde

...oder auch Petra, die Felsenfeste, der Stein - the rock!

Aus der Dunkelheit ins (Rampen-) Licht

 

Warst du als Kind auch immer schön artig, brav und leise? 

Vielleicht kennst du das Gefühl, sich „unzureichend“, „anders“ und irgendwie “fehl am Platz“ zu fühlen?

Ausgestattet mit feinen Antennen für Stimmungen und einer zauberhaften Fantasie, suchte ich lange meine “Daseinsberechtigung“ in dieser Welt. Ich blieb schüchtern, zurückhaltend und still, um nicht unangenehm aufzufallen und machte vieles mit mir selber aus.

Ich war oft im "magischen Hexenwald" nahe unserer Wohnung, auf der Suche nach den Waldgeistern und träumte mich gerne in andere Welten. Zudem habe ich gern gemalt, mit Fisher-Technik gespielt, Modellflugzeuge gebastelt und als Jugendliche Unmengen an bunten Pullovern gestrickt. Aber vor allem liebte das Singen und die Musik. In der Schule durfte ich mit 14 Jahren Schlagzeug spielen lernen und wurde Mitglied einer Schülerband.

Die Kraft und Magie der Musik sowie das gemeinsame Musizieren wurde eine wichtige Ressource für mich, besonders in den nicht so ganz einfachen Jahren als Heranwachsende und bei der Trennung der Eltern. Meine Gefühle im Gesang oder am Schlagzeug auszudrücken, gaben mir Trost, neue Energie und ein Stück Heilung zugleich. Mich später mit meiner Band, trotz Lampenfieber, endlich auf die Bühne zu trauen, war ein riesiger Schritt für die Entwicklung meiner inneren "Löwenkraft".

 

 

Dann starb unsere Mutter unerwartet als ich 17 war, was mich so richtig aus der Bahn warf. Ich fühlte mich von allen verlassen und spürte in mir eine unbändige Wut auf Gott und das „ungerechte Leben“. Eine unfassbare Ohnmacht, Schuldgefühle und die Angst vor weiteren Verlusten erfüllten mich. Nur wenig später starben auch mein Opa und meine geliebte Oma. Unmerklich verschloss ich mein trauerndes Herz hinter einer Mauer aus dicken Steinen und es machte sich ein Gefühl von Leere, wie ein tiefschwarzes Loch ohne Boden, in mir breit. 

 

Doch ich musste lernen auf eigenen Füßen zu stehen. Ich beendete vorzeitig die Schule und meine Träume von einem "wilden Künstlerinnenleben" wichen der vermeintlichen Sicherung des Überlebens.

 

Zu früh aus dem schützenden Kokon geschlüpft mit zerknitterten, viel zu kleinen Flügeln und ohne Plan und klarer Orientierung für meinen weiteren Lebens- und Berufsweg, gab es dann leider auch einige Bruchlandungen und unschöne Erlebnisse z.B. mit toxischen Beziehungen (sowie zwei Scheidungen).

Aber wir bekommen vom Leben ja immer nur Aufgaben, die wir auch bewältigen können... so bin ich mit jeder neuen, herausfordernden Lebenserfahrung innerlich ein Stück gewachsen und meine Flügel wurden mit der Zeit immer kräftiger und schöner... 

 

...freifliegend und getragen
...freifliegend und getragen

Gesundheit

Eine erneute berufliche Identitätskrise mit schwerer Erschöpfung und einer fiesen Gürtelrose brachten mich dazu, mich wieder mit dem „Sinn meines Lebens“ zu beschäftigen. Ich fühlte mich mit meiner "zarten Künstlerseele" schon ziemlich lange irgendwie falsch eingetopft, war aber zu feige für eine Veränderung. Doch erst als mein Körper mich mit erneuten Schmerzen und Symptomen regelrecht "anschrie", konnte ich die Stimme meiner Seele hören. Auch meine Singstimme litt unter der emotional-angespannten Situation und den andauernden Muskelschmerzen. Aus jahrelangen chronischem Stress wurde schließlich ein schmerzhaftes "Fibromyalgie-Syndrom". Nicht gerade hilfreich, wenn man auf der Bühne abrocken will...

 

Ich habe Coaches und Therapeuten konsultiert, Inspirierende Fortbildungen absolviert, viel getanzt, geweint, gemalt, gelesen und noch mehr gelernt über Emotionsregulation, Entstehung von Depression und über Hochsensibilität. Habe mich mit gesunder Ernährung, Gehirnforschung, Meditation, dem Gesetz der Anziehung und innerer Achtsamkeit beschäftigt. Ich durfte mich selbst nochmal mit meiner eignen Einzigartigkeit und Verletzlichkeit auseinandersetzen und lernen, meine wahre Natur und Magie endlich anzunehmen.

 

Als eigensinnige und freiheitsliebende “Hüterin der weiblichen Wut“ traute ich mich endlich an meine Schatten und an meiner Selbstliebe zu arbeiten (ja, das Wort kam mir früher nicht mal über die Lippen!). Ich habe meine innere Einstellung geändert, mich transformiert und schließlich neu aus- und aufgerichtet.

 

Here I Am - hier und jetzt
Here I Am - hier und jetzt

 

Ziemlich viele Brocken habe ich rückblickend aus dem Weg geräumt, um daraus mit Liebe & Dankbarkeit ein neues, tragendes Fundament für meine Lebensbühne zu bauen. 

Hier stehe ich nun - wenn auch mit einigen Blessuren - wie ein "Fels in der Brandung" :-)

 


Das Steuerrad des Lebens wieder selbst in die Hand nehmen!
Das Steuerrad des Lebens wieder selbst in die Hand nehmen!

 

Trotz einem "Meer von Tränen" in mir bezeichne ich mich als lebensfrohe Optimistin

 

Ich habe Vergebung gelernt, mich mit Gott versöhnt und liebe mich mit meinen Gegensätzen wie ich bin und meine Familie wie sie eben ist.

Ich feiere mein kostbares Leben und kann es heute mit all seinen vielseitigen Facetten, inklusive der wundervollen Höhen und unschönen Tiefen und kleinen "Wehwehchen", die es immer mal wieder gibt, genießen.

 

Und auch wenn ich als Musikerin (noch) nicht "reich & berühmt" geworden bin und auch keine Welttournee gemacht habe, wie als Teenager erträumt, bin ich doch der... 

 

 Rockstar meines eigenen Lebens!  

 

Glücklich im "Hier und Jetzt", kann ich meine verschiedenen Begabungen ausleben, weitergeben, verschenken und ziemlich oft tun, was mir und meiner Seele von Herzen Freude bereitet und dafür bin ich jeden neuen Tag zutiefst dankbar!


Warum ich dir das alles erzähle?

...nimm du die Abkürzung!

Sei mutig.

Nimm dich, deine Lebensträume und Bedürfnisse ernst.

Umarme deine Angst und transformiere sie... JETZT!

 

Sich einen Coach zu gönnen, ist kein Luxus nur für Top-Manager:innen oder Spitzensportler:innen und auch kein Zeichen von Schwäche - sondern von eigener Wertschätzung und Selbstliebe!

 

Also, wenn...

  • Du unzufrieden mit deinem Leben oder im Beruf bist,
  • Dich eine Kritik sehr verletzt hat und du noch immer daran knabberst,
  • Du dich in deiner Trauer oder Einsamkeit verlierst
  • Du für dein Umfeld unausstehlich geworden bist, weil du nur noch meckerst,
  • Du dich oft körperlich unwohl, ausgebrannt oder ausgebremst fühlst,
  • Du dein Leben in Ordnung bringen willst,
  • Dich immerzu fragst "soll das schon alles gewesen sein?"

...dann wird es höchste Zeit für eine aktive Veränderung!

 

Mag es dir zunächst unbequem erscheinen, deine vertraute Komfortzone zu erweitern oder dir vielleicht noch unmöglich erscheinen, deine Vergangenheit in Liebe loszulassen und durch deine Angst hindurch zu gehen - es lohnt sich wirklich. Du schaffst das auch! Und du musst den Weg ja nicht allein gehen...

 

Es muss auch nicht immer gleich das große Programm einer Lebensveränderung sein, auch bei Alltagsstress ist eine Coachingsitzung hilfreich. 

 

In meinen Augen ist Coaching die beste Investition für mehr Lebenszufriedenheit.

Wieder in den Einklang mit der Seele zu kommen und sich endlich gut genug zu fühlen, ist unbezahlbar!